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In der Eifel ist die Hölle los! 🔥

Wir dürfen euch heute endlich das Geheimnis von Niederkrummen verraten.

Niederkrummen in der Vulkaneifel ist ein Dorf wie viele andere, was bedeutet: Es ist überhaupt nicht wie andere Dörfer, denn jedes Dorf hat seine eigenen Geheimnisse. Da, wo jeder jeden kennt, weiß auch jeder über die Fehltritte der Nachbarn Bescheid und hat eine sehr eigene Meinung dazu. In Niederkrummen gibt es genau das, und es spielt sich in kuscheligen Fachwerkhäusern ab und auf den Jahresversammlungen des Landfrauenvereins, bei denen mehr böses Blut fließt als bei manchen Schlachten. Und den besten Eierlikör weit und breit gibt es dort auch, was niemand bezweifelt, der sein Leben liebt.

Die verwitwete Krankenschwester Gerlinde Schlösser, 65, hat hier ihr ganzes Leben verbracht. Bodenständig. Pragmatisch. Gläubig auf ihre Art, immerhin ist sie für den Blumenschmuck an Fronleichnam zuständig, was in Niederkrummen gleich nach dem Dorfpolizisten kommt.

Dann erkrankt ihr Enkel Finn schwer. Die Ärzte haben keine Hoffnung, dass er die Nacht überlebt. Die verzweifelte Gerlinde trifft auf dem Krankenhausflur einen fremden Mann. Er trägt einen gut geschnittenen Anzug und riecht schwach nach Schwefel und teurer Aftershave. Sie unterschreibt einen Vertrag. Wie durch ein Wunder wird Finn gesund.

Wunder, so viel sei gesagt, haben immer einen Preis. Und dieser Preis steht meistens im Kleingedruckten.

Gerlinde hat ein Problem. Einen Vertrag mit der Hölle wird man nicht mehr los. Der Vertrag ist eindeutig: Entweder sie hilft dem uralten Eisdämon Mortifer, die Welt in ewigen Frost zu stürzen oder Finn stirbt. Und Mortifer ist nicht irgendwer, er ist der verwöhnte Sohn von Luzifer, nicht gewöhnt, zu warten. Schon setzt er die ganze Hölle in Bewegung, um zu bekommen, was er will. Schnell stellt Gerlinde fest, dass Menschen sehen wollen, was sie sehen wollen. Alles andere ist Einbildung, das Wetter oder die Politik. Als es auf einmal im August schneit, zucken die Niederkrummener nur mit den Schultern: “Typisch Niederkrummener Augustwinter – da machste nix.”

Wer soll ihr denn nur glauben, dass im Forsthaus gegenüber, in dem nun Gartenzwerge mit Gewehren bei Fuß stehen, in Wahrheit ein widerwillig in die Provinz verbannter Dämon namens Belial eingezogen ist, um sie zu überwachen?

Überraschend erhält Gerlinde Verstärkung durch Schwester Walburga. Die rebellische Nonne wurde vom Vatikan “beurlaubt” und befindet sich in einem bislang einmaligen Schwebezustand der katholischen Kirche. Sie plant, die Kirche ins 21. Jahrhundert zu transformieren und sieht sich in ihren Träumen als Bischöfin von Trier. In dem Vorhandensein eines echten Dämonen sieht sie ihre Chance gekommen, ein schlagkräftiges Ein-Frau-Sondereinsatzkommando im Auftrag des Vatikans zu bilden.

Zusammen mit ihren Freundinnen – der lebenslustigen Hanni, die davon überzeugt ist, dass sich jedes Problem mit genug Prosecco lösen lässt, und Soffi, die den einzigen Esoterikladen Niederkrummens betreibt und Kleidung in den Farben von verwelktem Farn und traurigem Wirsing trägt – muss Gerlinde gegen eine höllische Macht antreten, die seit Jahrtausenden existiert. Dabei leistet ihr eine Tiefkühltruhe und eine Fritteuse, sowie die magischen Interferenzen eines Esoterik-Paradieses unerwartete Hilfe.

Unterschätze nicht die Kraft einer wütenden Frau. Erst recht nicht, wenn es sich um eine Großmutter handelt. Gegen Gerlinde Schlösser sieht selbst die Hölle alt aus.

‘Da machste nix’ ist hier keine Kapitulation, sondern eine Kriegserklärung!

Diana Froelich hat mit diesem Buch ein eigenes Genre erfunden: einen Eifel-Mystery-Thriller mit Herz, Humor und einer Prise Schwefel. Er erscheint bald – wer nichts verpassen will, abonniert unseren Newsletter. Gratis – aber garantiert nicht umsonst. Denn hier erwarten dich alle Neuigkeiten, Gewinnspiele und vieles mehr. Und wenn du nicht mehr willst? Dann macht uns das natürlich sehr traurig, aber du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Ehrlich!

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